G17A: Aktueller Stand (23.10.2018)

Die für den gestrigen Montagabend vereinbarte zweite Gesprächsrunde mit Vertreter_innen der Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft hat nicht stattgefunden. Im Laufe des Wochenendes hatten wir erfahren, dass die Aachener das Gespräch abgesagt hat. Dies wurde am Montagnachmittag bestätigt. Laut Katrin Schmidberger (MdA) will die Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft die Gespräche auf unbestimmte Zeit aussetzen. Die genauen Beweggründe der Aachener für die Absage des Gespräches am Montag sind uns nicht bekannt.

Bei dem Gespräch wollten wir darauf drängen, dass die am 4. Oktober 2018 vereinbarte Verlängerung der Zwischennutzung für eine Wohnung im 1 OG des Hauses in der Großbeerenstraße 17a bis 14. Januar 2019 endlich schriftlich fixiert und unterschrieben wird. Zudem ist die Aachener der ebenfalls am 4. Oktober 2018 vereinbarten Öffnung einer zweiten Wohnung für Initiativen- und Nachbarschaftstreffen sowie für eine Mitte November vorgesehene Kiezversammlung bis heute noch nicht nachgekommen.

Wir senden an dieser Stelle dem soziokulturellen Zentrum Hasi in der Hafenstraße 7 in Halle solidarische Grüße!

Stay hungry!

Hausprojektgruppe Großbeerenstr. 17a

HaSi in Halle (Saale) akut räumungsbedroht – Petition gegen Räumung

Das soziokulturelle Zentrum HaSi soll geräumt werden!

Am 19.10.2018 hat das Landgericht in Halle (Saale) entschieden, dass das seit fast drei Jahren existierende soziokulturelle Zentrum HaSi, Hafenstr.7, in Halle geräumt werden soll.

Da das Gelände der stadteigenen Wohnungsgesellschaft HWG gehört, könnte der Stadtrat von Halle die Räumung verhindern. Deshalb wurde eine Online-Petition für den Erhalt der HaSi gestartet. Gerade in der aktuellen politischen Situation und in einem Bundesland wie Sachsen-Anhalt sind solche Projekte fundamental wichtig, weshalb jede Unterschrift zählt. 

Solidarisch mit der HaSi und allen anderen bedrohten Projekten – in Halle und überall !
Freiräume erhalten !
Gemeinsam gegen Verdrängung und Verödung – HaSi bleibt !
Für eine Stadt für Alle !

Mehr Infos zur HaSi auf: https://hafenstrasse7.noblogs.org

Zum Unterschreiben der Petition:
https://www.openpetition.de/petition/online/soziokulturelles-zentrum-hasi-bleibt-in-der-hafenstr-7.

#Besetzen: Zeichen gegen Luxusneubau in Neukölln

Letzte Nacht wurde in der Neuköllner Weserstraße ein Zeichen gegen Luxusneubau gesetzt. Dazu haben ein paar Aktivist*innen einen leerstehenden Prunkbau besucht und mit einem Transpi markiert. Wir dokumentieren hier das Statement zu ihrer Aktion:

Was ist los in der Weserstraße 139?

Heute haben wir ein Zeichen an diesem Haus hinterlassen.

Vielleicht bist du schon mal in der Weserstraße an dem schickem Neubaukomplex vorbeigelaufen. Vielleicht hast dich gefragt, wieso hier seit Ewigkeiten nichts passiert. Was die hausinterne Tiefgarage denn soll, weil so schlecht
ist die Parkplatzsituation hier im Kiez doch gar nicht. Oder auch wieso hier jede Nacht die halbe Straße beleuchtet wird und mehrmals wöchentlich der Rasen gepflegt wird und das für nichts und wieder nichts, denn in dem Haus ist ja niemand dem das zum Vorteil kommen könnte.

Das Haus ist leer, mittlerweile schon über ein Jahr. Genauer gesagt war es auch noch nie bewohnt.
Vielen wird es bekannt sein, der Kiez hat sich innerhalb der letzten Jahre erheblich verändert. Nicht nur die Angebote auf der Straße, sondern auch ihre Anwohner*innen wechseln. Doch wie kann es sein, dass im gleichen Kiez Menschen aus finanziellen Gründen ihren Wohnraum verlassen müssen während hier es wohl jemand besonders lustig findet, sich Zeit zu lassen bevor der Raum Menschen zum Wohnen geöffnet wird. Und wir alle können eins und eins zusammenzählen und verstehen, dass dieser Raum niemals den eben erwähnten verdrängten Menschen zur Verfügung gestellt wird. Angeblich sollen es Eigentumswohnungen werden.

All das passiert wo Kapitalismus und Stadt aufeinandertreffen. Es entsteht Verdrängung und
Ausschluss. Beides ist gewaltvoll – egal, ob es durch die Bullen mit dem Vorschlaghammer bei der Zwangsräumung passiert oder wenn die Familie, die seit Jahren im Kiez lebt, sich nur noch Wohnungen im 45 Minuten entfernten Randbezirk leisten kann. Beides ist genauso vermeidbar: Wenn Stadt nicht mehr nach Profit, nach Nutzen organisiert wird, fallen diese negativen Auswirkungen weg.
Wir alle sind Menschen mit einem konkreten Lebensumfeld, sozialen Netzwerken und Bedürfnissen.
Keine austauschbare Ware, die je nach Kosten- und Nutzenfaktor hin und her geschoben werden kann.
Wir wollen uns gegen diese Stadtentwicklung wehren und kämpfen für eine solidarische Stadt von unten. Wir wollen – mit euch zusammen – entscheiden was in unseren Kiezen passiert!

Deshalb: schließt euch zusammen, tauscht euch aus, unterstützt euch!

Für ein Leben ohne Eigentümer*innen!
Für ein Leben in Solidarität und Freiheit!

Redebeitrag der Hausprojektgruppe G17A für die Kundgebung am 18.10. — organisiert von der Initiative Recht auf Stadt Köln

Liebe Mitstreiter*innen, liebe Aktive der Initiative Recht auf Stadt Köln,

wir, die Besetzer*innen des Wohnraums in der Großbeerenstr.17A in Berlin-Kreuzberg, die Hausprojektgruppe 17a, schicken euch solidarische Grüße nach Köln und ein herzliches Danke Schön für eure Unterstützungen und Kundgebungen.

Wir haben am 8. September den langjährig leerstehenden Wohnraum in der Großbeerenstraße besetzt.
Es ist eine von vielen verschiedenen Aktivitäten — Hausversammlungen, Stadtteilpalaver,  Blockaden von Zwangsräumungen, Demonstrationen, Besetzungen —  die sich überall hier und weltweit gegen die Verwertung menschlicher Grundbedürfnisse richten, getragen von immer mehr Menschen und Initiativen, die ganz andere Vorstellungen von gesellschaftlicher Organisierung haben, als die der kapitalistischen Normalität.

Wohnen darf keine Ware sein — beenden wir Verdrängung und Spekulation überall!

 Wir haben den leerstehenden Wohnraum besetzt, nicht nur weil wir das Haus dem Spekulationsmarkt entziehen und gemeinschaftliches Wohnen organisieren wollen.
Nein, wir stellen mit der Besetzung auch die Eigentumsfrage.
Wir fordern die Übertragung des leerstehenden Wohnraums durch die Eigentümer an die Hausprojektgruppe G 17A.
Wir werden bezahlbares Wohnen für Menschen mit prekärem Hintergrund, wie etwa für geflüchtete Menschen ermöglichen.
Über die Nutzung des leerstehenden Gewerberaums soll in öffentlichen Stadtteilversammlungen beraten und entschieden werden.
Unsere Besetzung ist aber auch eine solidarische Erklärung an die Menschen, die nicht nur in unserer unmittelbaren Nachbarschaft Gentrifizierungsprozessen ausgesetzt sind und sich dagegen organisieren.

Gemeinsam vernetzen, diskutieren, handeln!

Die Eigentümerin der Großbeerenstr.17A, die Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft mbH, ist nur ein Player in dem Spekulationsgeschäft mit Wohnraum.
Es gibt andere, größere und „aggressivere“ Player. Dennoch ist die Aachener Teil dieses Spekulationsgeschäfts.
Sie und ihre Tochterfirmen besitzen, verwalten, bauen und entwickeln Immobilien. Ob auf Eigentumsbasis oder mit hochpreisigen Mietwohnungen.
Auch wenn sie sich selbst ein christliches und soziales Image anheftet, ihr Geschäftsmodell bleibt ein auf Gewinn basierendes Geschäftsmodells, innerhalb des der katholischen Kirche überhaupt.
Ein Geschäftsmodell, in das auch ihre sozialen Projekte, ihre Altersheime, Wohngruppen und Sozialwohnungen passen. Denn für diese Projekte fließen staatliche Fördergelder.

Die Aachener erklärt, einen Teil des Hauses der Großbeerenstraße 17a für ein soziales Projekt für wohnungslose Frauen herrichten zu wollen.
Das klingt aber in dem Moment unglaubwürdig, in dem der Leerstand des Hauses mit der Besetzung öffentlich gemacht wird, sie selbst für vier Jahre Leerstand verantwortlich sind und schon länger ein rechtlicher Konflikt mit der Bezirkspolitik und Bezirksverwaltung läuft.
In diesem Zusammenhang möchten wir erwähnen, dass die Aachener mit ihrem vielseitigen Geschäftsmodell z.B. 2016 einen Umsatz von 180 Mio. Euro bei einem Gewinn von 44 Mio. Euro machten.

Die Aachener besitzt über 24 000 Wohnungen und 2 300 Gewerbeeinheiten. Sollen sie doch sofort 10% ihrer Wohnungen zu bezahlbaren Konditionen wohnungslosen Menschen vermieten!

Dennoch ist das Problem nicht die Praxis der Aachener alleine, es ist ein systemisches Problem.
Überall werden unkommerzielle soziale Projekte verdrängt.
Sogenannte Trägerwohnungen mit Menschen mit prekärem Hintergrund werden zuhauf entmietet. Es fehlt an bezahlbaren Wohnraum für geflüchtete Menschen, für wohnungslose Menschen, für Menschen mit geringen Einkommen.

Schluss mit der Entmietung und Verdrängung der vielen unkommerziellen sozialen Projekten!
Leerstand beseitigen!
Her mit den sozialen Projekten und Trägerwohnungen jenseits eines Geschäftsmodells!
Alle Lager abschaffen! Sammelunterkünfte und Ankerzentren müssen mit sofortiger Wirkung geschlossen werden!

Hausprojektgruppe G17A

Pressemitteilung der Initiative Recht auf Stadt Köln vom 15.10.2018

Die Katholische Kirche lässt in Berlin Wohnraum verrotten!

Recht auf Stadt ruft auf zu einer Demonstration am Donnerstag 18.10.2018 um 17 Uhr
Treffpunkt: am Firmensitz der Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft mbH, Mevissenstraße 14, 50668 Köln.
Kundgebung und Umzug zum Sitz von Erzbischofs Woelki.

Sozialenzyklika „Laborem exercens“, 1981, Papst Johannes Paul II.
„Das private Eigentum ist dem Recht auf die gemeinsame Nutzung,
der Bestimmung der Güter für alle, untergeordnet.“

Wo bleibt da der christliche Anspruch, Herr Erzbischof Woelki?
Am Samstag, den 8. September 2018, wurden in Berlin die leerstehenden Wohnungen und zwei Gewerberäume des Hauses Großbeerenstraße 17a im Stadtteil Kreuzberg besetzt. Jahrelang hatte der Hauseigentümer die meisten Wohnungen im Haus und die Gewerberäume leer stehen lassen. Das Haus
gehört der Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft mbH mit Hauptsitz in Köln. Einer Hausprojektgruppe war dieser Leerstand schon lange aufgefallen. Leider blieben alle Gesprächsversuche mit den Eigentümern über eine Nutzung erfolglos. Daraufhin wurden zunächst zwei Wohnungen im Haus in Selbsthilfe besetzt. Erst jetzt reagierte der Eigentümer und war zu Gesprächen bereit. Das verhinderte die sofortige Umsetzung der sogenannten „Berliner Linie“. (In Berlin soll jede Besetzung innerhalb von 24 Stunden polizeilich beendet werden.) Zurzeit gibt es eine Zwischennutzungsvereinbarung für eine Wohnung. Die
Gespräche zwischen Eigentümer und Hausprojektgruppe G17a werden am 22.10. fortgesetzt.
Eigentümer mit christlichem Anspruch, aber ohne soziale Verantwortung
Die Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft mbH ist ein Unternehmen der katholischen Kirche. Gesellschafter sind die Erzbistümer Köln (40% des Grundkapitals), Paderborn, Münster, Aachen und Essen.
Die Gesellschaft besitzt über 24.000 Wohnungen und erwirtschaftet einen Gewinn von ca. 50 Mio. Euro pro Jahr. Das Haus Großbeerenstrasse 17a wurde Ende 2014 gekauft. Der Vorbesitzer hatte bereits vor zehn Jahren mit der Entmietung begonnen. Es gab die Auflage des Bezirks, die Mietwohnungen zu sanieren und dem Mietwohnungsmarkt zur Verfügung zu stellen. Trotzdem geschah nichts. Erst als die „Hausprojektgruppe G17a“ zur Selbsthilfe griff, zaubert die Aachener einen Plan aus der Tasche. Sie plant angeblich die Einrichtung einer Notunterkunft für obdachlose Frauen. Ein schriftliches Konzept liegt nicht vor, ebensowenig wie eine Genehmigung der Behörden. Offensichtlich versucht die Aachener mit der Präsentation eines „sozialen Projekts“, sich den Verhandlungen mit der Hausprojektgruppe G17a zu entziehen.

Spekulation mit Wohnraum beenden!
Die Initiative Recht auf Stadt Köln solidarisiert sich mit den Berliner Hausbesetzern. Wir haben für den 18.10.2018 zur Demonstration vor dem Sitz der Aachener in der Mevissenstraße 14, 50668 Köln und am Sitz von Erzbischof Woelki aufgerufen.
Der Kölner Wohnungsaktivist Kalle Gerigk meint dazu: „Wir wollen die katholische Kirche an ihre soziale Verantwortung erinnern. Vier Jahre lang ließ die Aachener Wohnraum verrotten und spekulierte insgeheim auf eine Wertsteigerung des Objekts. Jetzt fordern wir die Übertragung des Hauseigentums an die ‚Hausprojektgruppe G 17a‘. Die Gruppe hat ein klares Konzept für eine soziale Nutzung. Das Objekt wird dauerhaft dem Immobilienmarkt entzogen und damit auch der gerade in Berlin grassierenden Spekulation.“

Kundgebung vor der Großbeerenstr.17A — ein kurzer Rückblick vom Sonntagnachmittag, 14.10.

In kurzer Zeit, mit Unterstützung vieler helfender Hände, mit etlichen unterschiedlichen Redebeiträgen zu den verschiedenen stadtpolitischen Brennpunkten und kulturellen und kulinarischen Beiträgen wurde am letzten Sonntag eine längere Kundgebung vor der besetzten Wohnung der Großbeerenstr.17a durchgeführt. Continue reading „Kundgebung vor der Großbeerenstr.17A — ein kurzer Rückblick vom Sonntagnachmittag, 14.10.“

G17A: Aktueller Stand (13.10.2018)

Am 04. Oktober 2018 gab es das erste Gespräch — ein „Vorgespräch“ hat es ja bereits am 10. September, also zwei Tage nach der Besetzung der leerstehenden Wohnungen, gegeben — zwischen Vertreter*innen der Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft mbH (die Aachener) und der Hausprojektgruppe G17a. Wir waren mit sechs Leuten vertreten; anwesend waren auch unser Anwalt sowie drei Politiker*innen (MdB, MdA und BVV), die moderierende und vermittelnde Funktionen hatten. Continue reading „G17A: Aktueller Stand (13.10.2018)“

Straßenfest vor der G17A: Zusammen gegen Mietenwahn im Großbeeren-Kiez!

Mietenwahnsinn widersetzen, #Besetzen, Schlafplatz-Orga,
Zwangsräumung verhindern und Wem gehört Kreuzberg laden ein:
Sonntag, 14.10. ab 14.30 Uhr, Großbeerenstraße: Kundgebung
 
Hallo Nachbar*innen,
 
wir haben in den letzten Wochen rund um das besetzte Haus Großbeerenstr 17a viele Gespräche mit Euch geführt. Dabei habt Ihr über viele Probleme im Kiez und mit Eurer Miete berichtet. Ist ja auch kein Wunder, bei dem steigenden Verdrängungsdruck.

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Großbeerenstraße 17a: Aktueller Stand (10.10.2018)

Foto: Oliver Feldhaus // Umbruch Bildarchiv

Am 4. Oktober gab es das erste Gespräch (ein „Vorgespräch“ hat es ja bereits am 10. September, also zwei Tage nach der Besetzung der leerstehenden Wohnungen, gegeben. Link: https://besetzen.noblogs.org/2018/09/16/g17a-aktueller-stand-16-09-2018/#more-512) zwischen Vertreter*innen der Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft mbH (die Aachener) und der Hausprojektgruppe G17a. Wir waren mit sechs Leuten vertreten; anwesend waren auch unser Anwalt sowie drei Politiker_innen (MdB, MdA und BVV), die moderierende und vermittelnde Funktionen hatten.

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Sportraum statt Ferienwohnung

Erste Auswertung der Besetzer*innengruppe der Skalitzer Straße 106

Als wir am Samstag, den 6. Oktober, die Kellerräumlichkeiten in der Skalitzer Straße 106 betraten, hatten wir ein Ziel: Wir wollten dort Räume zugänglich machen für selbstorganisierte Sportangebote – auch weil wir zuvor im Kiez immer wieder mit Leuten gequatscht haben, denen ein Raum für sowas fehlte. Die eine Kickboxcrew dort weggentrifiziert, der andere Freund*innenkreis da auf der Suche nach einem kostenlosen Gym. Es gab Bedarf.

Und es gab einen Raum. Die Kellerräume in dem Haus gleich neben der Ubahn-Station Görlitzer Bahnhof standen seit längerem leer, über zwei Ecken haben wir von den Eigentumsverhältnissen gehört. Das Haus gehört einem Multimillionär. Seinem Sohnemann hat er den Keller zur Verwaltung übergeben, damit der auch ein bisschen Geld machen kann. Dass der Sohnemann sich gelegentlich als „Linker“ inszeniert, sahen wir eher als Argument für die Besetzung: Wer „links“ redet, aber vom Millionärsvater geschenkte Räumlichkeiten nicht der Allgemeinheit zur Verfügung stellt, sollte daran erinnert werden, dass er sich und andere belügt. Für uns jedenfalls ist nicht wichtig, für was sich jemand hält. Für uns ist wichtig, was jemand tut.

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